Wer mehr will, muss mehr bewegen |
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Die Prozessorientierung bietet eine genaue Lupe für das Verständnis von Organisationen und Management. Als übergreifende Analysebasis gibt sie einerseits die notwendige Integration und stellt sicher, dass die reale Arbeitspraxis mit der Gesamtfunktion des Unternehmens verbunden wird. Andererseits öffnet sie neue Einsichten in das Managementverhalten, das Aktivitäten in ein kohärentes Ganzes integriert. Manager setzen Ziele, werben für deren Unterstützung und für die Mitwirkung an deren Umsetzung, organisieren die notwendigen Ressourcen, sie überwachen, steuern und korrigieren den Kurs, wenn notwendig. Manager setzen Prioritäten und bringen Aktivitäten in eine sinnvolle, logische Abfolge. Sie beobachten die Entwicklung und prüfen, ob der Kurs stimmt, oder ob Veränderungen innerhalb und außerhalb der Organisation Anpassungen erforderlich machen. Schon ein Blick in den Terminkalender eines Managers zeigt uns, dass die wenigsten dieser Prozesse geradlinig verlaufen, wir nehmen sie vielfach nicht als Prozesse wahr. Mit entsprechenden Analysen und Methoden tragen wir dazu bei, Managementprozesse zu optimieren und auf eine strategische Ausrichtung zu lenken. David A. Garvin, Professor an der Harvard Business School, hat einen sehr einfachen Rahmen für die Betrachtung dieser komplexen Prozesse entwickelt. Bereits einige, auf den ersten Blick einfache Fragen helfen Managern bei der Beurteilung ihrer Prozessqualität und bei der Identifizierung von Schwachstellen.
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